Ein paar Tage im Wald der Wälder
Tag 1 – Anreise
Endlich ist es soweit, der ganze Kram ist eingepackt und am späten Nachmittag geht es los, um diesen bisher noch weißen Flecken auf unserer persönlichen Kletterlandkarte zu beseitigen – auf nach Fontainebleau!
Am späten Abend erreichen wir den Campingplatz bei Milly-la-Forêt und nachdem das Zelt aufgestellt ist geht es schnell in die warmen Schlafsäcke.
Tag 2
Morgens geht es zuerst noch zum einkaufen in den Carrefour und dann nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckeren Croissants und Baguette schnallen wir uns die Crashpads auf den Rücken und auf geht`s!
Nach einem kurzen Fussweg stehen wir an den ersten Blöcken des Sektors “Gorge aux Châts”. Der blaue Parcours fängt mit einem vermeintlich leichtem Boulder an, doch schon beim Start fragen wir uns beide – wie in aller Welt soll das hier denn bitte gehen?
Die ersten Boulder fallen noch sehr schwer – schon etwas gewöhnungsbedürftig der Sandstein und vor allem so griff- und trittlos!
Nach und nach wird es aber immer besser und wir ziehen von Boulder zu Boulder weiter und das alles in dieser unglaublichen Landschaft.
Zum Abend hin macht sich die Menge an Bouldern, obwohl sie sich von den Schwierigkeiten her im Rahmen halten, doch ganz gut bemerkbar und so packen wir unseren Kram und machen uns auf den Rückweg zum Campingplatz wo wir den ersten Tag mit einem luxuriösem Essen beenden.
Tag 3
Für heute haben wir den Parcours im Sektor “Châteauveau” geplant. Leider hat sich Teresa gestern abend den Zeh aufgerissen und so fällt für sie das bouldern leider flach.
Der Parcours ist recht einfach aber sehr schön gemacht und man turnt von Block zu Block ohne großartig den Boden zu berühren. Leider brauchen wir eine Weile bis wir das System der Markierungen durchschaut haben, aber danach wird das ganze zu einer schönen Ausdauerkletterei und das Crashpad ist heute auch ziemlich überflüssig.
Nachdem ich den Parcours beendet habe versuche ich mich noch an ein paar schweren Einzelproblemen, wobei ich doch einiges an Haut meiner Fingerkuppen opfer und auch nur bedingt erfolgreich bin. Naja – auf Nichts stehen und sich an Nichts festhalten ist halt nicht ganz so einfach!
Tag 4
Als nächsten Sektor haben wir uns heute einen Parcours im “95.2″ vorgenommen. Leider sind die Markierungen des orangenen Parcours nicht besonders gut um es mal freundlich zu formulieren. So klettern wir einfach die Boulder sowie sie zu finden sind. Aber immerhin sind einige schöne Probleme dabei und bei bestem Wetter macht das bouldern einfach nur Spaß – auch wenn etwas kühlere Temperaturen dem Grip wohl ganz gut tun würden.
Nach dem orangenen Parcours ziehen wir in dem Sektor noch was weiter und machen noch ein paar Boulder des blauen Parcours. Dieser ist aber teils schon arg abgeklettert. Gerade die Quarziteinlagen der Blöcke sind meist spiegelglatt und steigern die Schwierigkeiten dann doch ganz gut.
Nach ein paar weiteren Bouldern und nachdem wir noch eine Weile in der Sonne gesessen haben machen wir uns wieder auf den Rückweg und zum Abschluss gönnen wir uns mal wieder reichlich Luxus vom Grill!
Tag 5
Der letzte Tag in Bleau – aber nachdem wir das Zelt wieder verpackt haben brechen wir nicht direkt nach Aachen auf, sondern steuern erst noch ein paar verschieden Gebiete an, um noch ein paar Boulder zu ziehen.
Den Start machen wir im “Cul de Chien”. Der große Klassiker in dem Gebiet – “Le Toit du Cul de Chien” – klappt leider nicht ganz. Macht aber nichts, insgesamt ziehen wir aber doch ein paar schöne Boulder und machen uns danach noch auf den Weg zum Sektor “J.-A. Martin”. Hier machen wir noch einen Teil des orangenen Parcours und dann am späten Nachmittag lassen wir Fontainebleau hinter uns und machen uns auf den Rückweg nach Aachen.
Und eines steht auch schon fest – wir werden möglichst bald wieder hierher kommen in den Wald der Wälder!
Hier gibts alle Bilder vom Urlaub








































































23. September 2011 um 14:14
Super Pics! Sollten wir auch mal testen als Klettergebiet..mit Sicherheit eine Reise wert.